Ein Gedanke zu „Lebensbereich „Öffentlichkeit“: These aus der Redaktion

  1. Matthias Jung

    Widerspruch:
    Vollständige Transparenz ist unmöglich, weil Transparenz meines Erachtens immer auch mit Auswählen, Gewichten und Bewerten von Informationen zusammenhängt.
    Mein Eindruck, ist, dass Transparenz in der Gegenwart ein ideologischer Begriff ist, hinter dem letztlich der Wunsch nach umfassendem Zugang zu Informationen (Daten) gemeint ist. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass diejenigen, die größte Transparenz fordern (z.B. im Blick auf gemeindliche Umstrukturierungen) schnell mit der bereitgestellten Fülle von Informationen hoffnungslos überfordert waren. „Aufgearbeitete“ Informationen geraten aber schnell in den Verdacht, dass hier manipuliert werden soll.
    Mein Fazit: Ich vermeide es gegenwärtig wenn irgendmöglich, von Transparenz zu sprechen.

    Das zur Tansparenz.

    Und dass unser Leben besser wird, je öffentlicher es wird, das leuchtet mir auch nicht ein. Warum?

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