Archiv für den Monat: März 2014

Lebensbereich „Beziehung“: These von Tamás Lányi

Identität, Plakat Beziehung. These: Leben besteht aus wirklichen Begegnungen, Gutes entsteht aus gutem Handeln, Veränderung aus echtem Engagement. Das darf uns das Netz nicht abgewöhnen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil einer umfänglicheren These, gepostet von Tamás Lányi

Seine vollständige These lautet:

Wir können in nie dagewesener Vielfalt unsere Meinung frei äußern. Wird Sie deshalb auch mehr gehört?
Leben besteht aus wirklichen Begegnungen, Gutes entsteht aus gutem Handeln, Veränderung aus echtem Engagement.
Das darf uns das Netz nicht abgewöhnen!
Es darf uns dabei unterstützen, Gleichgesinnte zu finden und so mehr zu erreichen als allein!

Lebensbereich „Beziehung“: These von Tamás Lányi

These Plakat: Das Netz darf uns dabei unterstützen, Gleichgesinnte zu finden und so mehr zu erreichen als allein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teil einer umfänglicheren These, gepostet von Tamás Lányi

Seine vollständige These lautet:

Wir können in nie dagewesener Vielfalt unsere Meinung frei äußern. Wird Sie deshalb auch mehr gehört?
Leben besteht aus wirklichen Begegnungen, Gutes entsteht aus gutem Handeln, Veränderung aus echtem Engagement.
Das darf uns das Netz nicht abgewöhnen!
Es darf uns dabei unterstützen, Gleichgesinnte zu finden und so mehr zu erreichen als allein!

 

Lebensbereich „Heimat“

Noch vor zwei Generationen war die Frage: „Wo ist meine Heimat?“ eine leicht zu beantwortende Frage. Die Heimat war das Dorf, die Stadt, die Region, in der man aufgewachsen ist, einem Beruf nachgeht, eine Familie gründet, seinen Lebensabend verbringt.

Heute aber sind für viele Menschen die Chancen zur Mobilität deutlich gewachsen. Viele nehmen schon in der Schulzeit oder im Studium die Chance wahr, andere Länder für längere Zeit kennen zu lernen. Im Leben besteht immer wieder die Möglichkeit, den Lebensmittelpunkt zu verändern. Wir wachsen etwa in Köln auf, machen in München eine Ausbildung oder ein Studium, pflegen an vielen Orten der Welt Freundschaften und wollen uns später in Spanien zur Ruhe setzen.

Der Cyberspace verstärkt diese Möglichkeiten. Wir können zur gleichen Zeit in unterschiedlichen Ländern Freundschaften unterhalten, weil wir uns über Facebook austauschen können. Wir sind immer auf den Laufenden, was an anderen Orten geschieht, weil wir mit WhatsApp Fotos und Videos in kurzer Zeit miteinander teilen können.

Was identifizieren wir heute als unsere Heimat?
Was wird Heimat für uns in 30 Jahren bedeuten?
Ist Heimat der Rückbezug auf die eigene Kindheit oder ist meint der Begriff nicht auch die Fähigkeit, dem Leben eine Kontinuität zu geben?
Kann sich jede und jeder eine eigene Heimat schaffen?
Ist die Heimat der Familien- und Freundeskreis, unabhängig von dem Ort, an dem wir uns befinden?
Kann es eine ortlose Heimat geben?

Lebensbereich „Wissen“

Mit dem Internet hat ein neues Kapitel der globalen Wissensgeschichte begonnen. Noch nie war so viel Wissen für so Viele zugänglich, noch nie haben sich die Archive in dieser rasenden Geschwindigkeit vergrößert.

Phänomene wie Wikipedia haben nicht nur den Zugang zu den Informationen demokratischer gemacht, sie haben auch den Diskurs darüber, was wie erinnert werden soll geöffnet und auf die Schultern Vieler gelegt.

Mit dem NSA-Skandal der letzten Monate ist jedoch auch eine andere Seite des digitalen Archives zutage getreten: In systematischer und nahezu allumfassender Form sammeln Firmen und Regierungen Wissen über uns Netizens.

Es  geht nicht zu weit zu sagen, dass das der Umgang mit Wissen zu einer entscheidenden Merkmal des digitalen Zeitalters geworden ist. Wir sammeln und verbreiten es über soziale Netzwerke wie Facebook, navigieren es über Tools wie Google und haben uns daran gewöhnt, dass wir mit mobilen Geräten immer und überall die entscheidenden Informationen ,zur Hand haben‘. Die Zugänge zum Wissen verbreitern sich, sie werden immer weniger exklusiv.

Doch ändert sich nicht auch der Umgang mit dem Wissen? Wer bearbeitet schon noch ein Buch von Beginn bis Ende geduldig, immer bestrebt, die Gedanken zu durchdringen?

Wissen muss schnell verfügbar sein – nimmt unsere Fähigkeit zum Nachdenken ab? Was genau wissen wir, wenn wir wissen wer, wann, wie und wo? Werden wir zur Oberflächensurfer der Wissensbestände?

 

Blog: Identität im digitalen Zeitalter – eine Suche

Elektronische Medien prägen unser Leben. Wir spielen, arbeiten und verlieben uns im Internet, wir kaufen dort ein, suchen und finden, informieren und erinnern uns. Wir haben mit unseren Smartphones ständig Zugang zum Netz, wir orientieren uns in einer fremden Stadt, suchen das nächste Restaurant, verabreden uns mit Freunden. Die elektronischen Medien sind schon lange keine interessante Nebensache mehr sondern ein Alltagsmedium.

Wie verändert sich unser Leben, weil die elektronischen Medien Teil des Alltags sind?
Wie verändert sich unser Leben, wenn sie immer stärker unsere Kommunikation bestimmen? Wie verändert sich unsere Arbeit, wie unsere sozialen Beziehungen, wie unser Verhältnis zu uns selbst? Und vor allem: was macht diese hochdynamische kulturelle und technische Entwicklung mit uns selbst? Welche Auswirkungen hat sie auf unsere Identität?

Eine Suche nach Standpunkten – Ergebnis offen
Wir laden in diesem Blog hier-stehe-ich.de ein zu einer Diskussion über die Identität im digitalen Zeitalter, über die Vor- und Nachteile, die Verheißungen und Befürchtungen. Eine Suche nach Standpunkten – Ergebnis offen. Ein Stimmungsbild unseres Alltagslebens zwischen den Welten. In den kommenden Wochen sammeln wir auf hier-stehe-ich.de Thesen und Meinungen zu unserem digitalen Leben. Wie beeinflussen die Neuen Medien unseren Alltag? Ersetzt das Digitale den Körper? Spüren wir uns nur noch, wenn wir kommunizieren? Oder ist der Mensch 2.0 eine neue Stufe der Evolution?

Die Diskussion wird zum Abschluss auf einer Tagung an der Evangelischen Akademie im Rheinland in Bonn am 24. Und 25. Mai zusammengefasst und verdichtet.